Um 10:00 Uhr haben wir uns alle in der Aula getroffen. Danach haben wir direkt angefangen zu proben, die 5. und die 6. Klassen zusammen. Wir hatten zwischendurch natürlich auch Pausen, aber bis 11:30 Uhr haben wir echt durchgezogen, damit der Text auch sicher ist. Um 12:30 Uhr sind wir dann alle zusammen zum Bahnhof (Werder) gelaufen. In der Bahn war die Stimmung richtig gut und wir wurden langsam alle ein bisschen aufgeregt. Um ca. 14 Uhr sind wir am Ostbahnhof in Berlin angekommen. Bis zum Einlass mussten wir noch etwas warten, aber um 15:00 Uhr durften wir dann endlich in die Uber Arena rein. Um 16:00 Uhr ging es dann mit der Generalprobe los. Und genau das war für mich auch der allerschönste Moment des ganzen Tages: Als wir alle zum ersten Mal zusammen gesungen haben und man das erste Mal gehört hat, wie sich das alles zusammen anhört. In der Arena war es einfach nur mega cool, weil jegliche Aufregung plötzlich weg war. In diesem Moment wurde mir klar: Wir sind hier nicht mehr die einzelnen Klassen aus unserer Schule, sondern alle zusammen sind ein großes Team. Dieses Gefühl von den vielen tausend Stimmen gleichzeitig war einfach der Wahnsinn. Danach haben wir die Generalprobe ganz normal und konzentriert bis um 17:30 Uhr durchgezogen. Um 19:00 Uhr ging das eigentliche Konzert dann richtig los. Die ganze Arena war voll und es hat einfach nur unnormal Spaß gemacht, die Songs mit so vielen Leuten zu singen. Die Zeit ging viel zu schnell rum und um 20:45 Uhr war es auch schon wieder vorbei. Wir waren danach alle ziemlich k.o. und heiser, aber richtig glücklich. Um 22:14 Uhr saßen wir dann im Zug zurück nach Werder (Havel). Das war echt ein Tag, den man nicht so schnell vergisst!
Von Ida & Marlene (6s)
Am Freitag, den 12.06.2026 waren die Klassen 5s und 6s auf dem Weg zur Uber Arena in Berlin. Dort wollten sie mit 6000 Kindern aus anderen Schulen der Umgebung die 14 Lieder singen, die sie monatelang geübt hatten. Um 10 Uhr hatten sie sich in der Aula ihrer Schule getroffen, um alle Lieder nochmal durchzusingen und waren um 12:59 Uhr mit dem Zug nach Berlin gefahren. Nun warteten sie in der Sammelzone 5 vor der Uber Arena darauf, hineingelassen zu werden. Nachdem alle Rucksäcke kontrolliert waren, durften sie endlich zu ihren Sitzplätzen. Dort hat Fabian Sennholz (der künstlerische Leiter und unser Chef an diesem Tag) eine Rede gehalten und wir haben zusammen mit 6000 Kindern die Generalprobe durchgeführt. Danach gab es eine Pause, in der man sich etwas zu trinken und zu essen kaufen konnte. Anschließend war der große Auftritt, wo auch Freunde und Familie die Arena füllten, um das Spektakel zu sehen. Als es um 20:45 Uhr zu Ende war, waren wir alle todmüde aber auch überglücklich. Mit 6000 Kindern zu singen und zu tanzen ist einfach ein einmaliges Erlebnis.
Ab Oktober 2026 starten wir im Rahmen der Werderaner Gespräche am EHG mit einer neuen Diskussionsreihe, die den Titel „Wie geht es weiter in …?“ trägt. Dabei wollen wir uns Probleme in Nah und Fern anschauen und gemeinsam über Lösungen diskutieren. Worum wird es da wohl gehen? Schaut euch gerne dazu die Werbung an – mehr Infos folgen zeitnah.
Am 04.06. ging es für acht Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 11 zum Regionalfinale von Jugend trainiert für Olympia im Beachvolleyball. Gespielt wurde auf dem Sportplatz am Kahleberg in Potsdam-Waldstadt gegen vier weitere Schulen. Unsere Schule trat dabei in drei Teamkonstellationen an: weiblich, männlich und mixed. Gegen jede Schule wurden so jeweils drei Sätze gespielt. Dabei zeigte das Team eine richtig starke Leistung. Gegen zwei Schulen konnten zwei von drei Sätzen gewonnen werden, gegen zwei weitere Schulen sogar alle drei Sätze. Besonders schön war dabei nicht nur das sportliche Ergebnis, sondern auch die Stimmung im Team. Die Schülerinnen und Schüler haben sich gegenseitig unterstützt, angefeuert und auch in knapperen Spielsituationen zusammengehalten. So konnte sich unsere Mannschaft am Ende verdient den Gesamtsieg sichern. Mit diesem Erfolg qualifizierte sich das Team für das Landesfinale, das am 18.06. in Königs Wusterhausen stattfindet. Wir gratulieren den Spielerinnen und Spielern herzlich zu dieser tollen Leistung und wünschen viel Erfolg für die nächste Runde!
Hola aus Spanien! Heute stand bei uns Kultur auf dem Plan…
Um 9:30 Uhr ging es mit dem Bus los. Nach einer Stunde Fahrt haben wir das Salvador Dalí Museum erreicht. Die Kunstwerke dort waren echt speziell. Manche von uns fanden die Kunstwerke interessant und mega gut, andere konnten mit dem speziellen Stil nicht ganz so viel anfangen. Nach dem Museumsaufenthalt hatten wir eine Stunde Freizeit.
Danach ging es weiter zu Dalís Wohnhaus, das in einem richtig süßen kleinen Dorf direkt am Meer liegt. Weil es drinnen total eng und verwinkelt ist, haben wir uns in kleine Gruppen aufgeteilt. Der Einrichtungsstil war echt eigenwillig. Überall standen zum Beispiel ausgestopfte Tiere herum. Eins der Highlights war aber der wunderschöne Garten mit Pool und dem genialen Blick aufs Meer.
Die Rückfahrt war nach den vielen Eindrücken super entspannt und ruhig. Insgesamt ein richtig toller Tag!
Heute ging es erneut nach Barcelona. Dafür fuhren wir mit dem Zug zum Arc de Triomf. Von dort aus liefen wir zum MoCo (Museum of Contemporary Art) und erkundeten die Welt der zeitgenössischen Kunst. Es war sehr interessant und vielseitig, die vielen verschiedenen Kunststile der Künstler:innen zu sehen – besonders haben uns Banksys Werke angesprochen. Nach dem Museumsbesuch hatten wir Zeit für unsere statistischen Erhebungen und Recherchen für die Leistungserbringungen, waren am Stadion, im Picasso Museum und im Gotischen Viertel. Den Abend haben wir wieder gemeinsam am Strand ausklingen lassen.
Spätestens seit dem Überfall der Hamas auf Israel hat in Deutschland der Antisemitismus zugenommen, viele Studien wie der Mitte-Studie belegen den steigenden Judenhass, immerhin 15% stimmen beispielsweise der These zu, dass „Juden zu viel Einfluss haben“ würden. Zugleich erscheint auch durch eine erhitze Athmosphäre und bestimmten mächtigen Lobbygruppen die Diskussion, wann Antisemitismus vorliege und wann es berechtigte Kritik an Israel sei, immer komplizierter. Das hat man nicht erst zuletzt wieder an der Preisverleihung an Sophie von der Tann gesehen – Grund genug für uns, dieses Thema in unser alljährlichen Spezialfolge neu aufzurollen. Warum neu? – Weil es exakt vor drei Jahren diese Folge schon mal gab, wir aber so unzufrieden damit waren, dass wir zusammen mit Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank, einen neuen Anlauf probieren.
Hört uns zu, wie wir uns durch die Begriffe des Antiemitismus und den Gründen kämpfen, die mediale Darstellung analysieren und versuchen zu eurieren, was man wirklich gegen Antisemtismus tun kann.
Am 15. April 2026 unternahmen wir, die Klasse 6s des EHG Werder, eine Exkursion zur Freien Universität Berlin. Die Anreise war recht lang: Zuerst fuhren wir mit dem Bus 631 zum Potsdamer Hauptbahnhof, von wo aus es mit der S-Bahn über Wannsee weiter zur Haltestelle Botanischer Garten ging. Nach einem kurzen Fußweg erreichten wir schließlich das Universitätsgelände. Im Labor angekommen war es unsere Aufgabe eine unbekannte Honigprobe mithilfe chemischer und biologischer Verfahren zu analysieren. Zuerst untersuchten wir die elektrische Leitfähigkeit und bestimmten den Wassergehalt der Probe. Das genaue Ablesen der Werte erforderte Konzentration, damit die Ergebnisse genau genug wurden. Außerdem ermittelten wir den pH-Wert des Honigs. Besonders interessant war die Arbeit mit den Mikroskopen, wir untersuchten den Honig um herauszufinden welche Pollen in ihm enthalten waren. Zum Abschluss des Laborbesuchs durften wir verschiedene Honigsorten probieren, um die geschmacklichen Unterschiede zu vergleichen. Der Ausflug zur FU Berlin war eine tolle Abwechslung zum normalen Unterricht. Es war spannend, die Theorie aus dem Unterricht einmal selbst in einem echten Labor anzuwenden und wie Forscher an einer unbekannten Probe zu arbeiten. von Ida Michelmann