Ernst-Haeckel-Gymnasium Werder (Havel)
Tag der offenen Tür am 13.01.2024
Ausflug der Klasse 8s zur Chemiedidaktik der Universität Potsdam – Thema Wasser und Wasserstoff
Im Februar unternahm die Klasse 8s einen spannenden Ausflug zur Universität Potsdam. Ziel war die Chemiedidaktik der Universität, wo sich alles um das Thema Wasser und Wasserstoff als Energieträger der Zukunft drehte.
Die Schülerinnen und Schüler konnten dabei nicht nur theoretisches Wissen erwerben, sondern auch selbst im Labor experimentieren.
Zu Beginn erhielten wir eine Einführung in die grundlegenden Eigenschaften von Wasser. Dabei wurde erklärt, warum Wasser für das Leben auf der Erde so wichtig ist und welche besonderen chemischen Eigenschaften dieses Molekül besitzt.
Anschließend ging es um Wasserstoff – das häufigste Element im Universum – sowie um verschiedene Formen und Möglichkeiten, Wasserstoff zu speichern und zu nutzen.
Ein weiterer Schwerpunkt des Tages war die Brennstoffzelle. Die Klasse lernte, wie in einer Brennstoffzelle aus Wasserstoff und Sauerstoff elektrische Energie entsteht und warum diese Technologie als mögliche umweltfreundliche Energiequelle der Zukunft gilt. Besonders interessant war, dass wir diese Inhalte nicht nur theoretisch besprochen haben, sondern sie auch praktisch im Labor nachvollziehen konnten.
Im Labor führten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Experimente durch. Dabei konnten sie unter anderem beobachten, wie Wasserstoff entsteht, welche Eigenschaften dieses Gas hat und wie eine Brennstoffzelle funktioniert. Das eigenständige Arbeiten mit Laborgeräten und Chemikalien machte den Ausflug besonders anschaulich und spannend.
Zum Abschluss des Tages fand eine Diskussion über verschiedene Energiequellen statt. Dabei wurden die Chancen und Herausforderungen der Wasserstofftechnologie mit denen fossiler Brennstoffe verglichen. Die Schülerinnen und Schüler diskutierten über Umweltaspekte, Nachhaltigkeit und die Frage, welche Energieträger in Zukunft eine wichtige Rolle spielen könnten.
Der Ausflug zur Universität Potsdam war für die Klasse 8s eine sehr interessante Erfahrung. Die Verbindung aus Theorie, Experimenten und Diskussionen ermöglichte einen lebendigen Einblick in aktuelle Themen der Chemie und Energieversorgung. Viele Schülerinnen und Schüler konnten dabei neue Eindrücke aus der praktischen Laborarbeit gewinnen und ihr Wissen über Wasser, Wasserstoff und nachhaltige Technologien erweitern.


„Double-Sieger“ Regionalwettbewerb Jugend debattiert

„Soll KI in der Oberstufe für Prüfungen verwendet werden?“ oder „Sollen kaufe gleich, zahle-später-Methoden verboten werden? – das waren beispielhafte Fragen des Regionalwettbewerbs Jugend debattiert, der am 26.02. im Hannah-Arendt-Gymasium stattfand. Wie immer traten unsere Schulsieger*innen der AGI und AGII an, Juror*innen und einige Zuschauer, die nicht nur anfeuerten, sondern auch mit extra Plakaten unterstützten.
Und das mit Erfolg, wir konnten beide AGs gewinnen und alle unsere Teilnehmenden auch im Finale platzieren: Dabei gewann Michelle Holfeld in der AGI, während Rosalie Dieling den zweiten Platz belegte. In der AGII konnte Josha Volmer den ersten Platz erringen, er wurde von Leonie Schumann auf dem dritten ergänzt.
Nun geht es in das Landesfinale in Potsdam Ende März – Daumen drücken, dass die Reise noch weiter geht!

Neue Podcastfolge „Taco Trump oder Diktator Trump“ erschienen
Über ein Jahr Trump – und tut es euch auch manchmal so weh? Gefühlt jeden Tag ist Trump damit beschäftigt, die Demokratie in den USA genauso zu destabilisieren, wie er als großer Friedensträger – und erfolgreicher Gewinner des FIFA Friedenspreises – durch die Welt läuft und immer neue Feuer erzeugt. Doch was sind überhaupt außen- wie innenpolitisch seine Ziele, was hat er bisher geleistet – und ist Trump wirklich der starke Diktator oder doch nur, wie er in den USA bezeichnet wird, TACO (Trump always chickens out)?
Mit Lukas Hermsmeier, deutscher Journalist aus den USA, analysieren wir die Situation der USA und fragen uns – wie geht es weiter?
„Ich habe dem Panzer ins Gesicht geschaut“ – Nahostprojekttag am 18.02.
Es waren doch sehr eindrucksvolle Worte, die Hazim Lulu da wählte: „Über 30 Jahre habe ich im Gaza-Streifen gelebt, viele Kriege miterlebt, aber nach einem Monat nach den Angriffen auf Gaza mussten wir weg – da starben Menschen wie Fliegen.“ Hazim Lulu selbst lebte bis 2023 im Gaza-Streifen zusammen mit seiner Frau, seinen fünf Kindern und Enkelkindern und er wollte den Ort nicht verlassen, es war ja seine Heimat, er hatte dort seine Firma, das war seine Heimat. Zwei Jahre später schaut er aus Deutschland heraus von den Krieg und hat nur einen Wunsch: „Ich habe noch viel Hoffnung, es sind nicht die Menschen, die diesen Krieg führen“.
Um sich mit dem aktuellen Nahostkonflikt und der Frage, wie dieser gelöst werden kann, zu beschäftigen, fand am 18.02. ein Projekttag am EHG statt. Dabei wurde dieser zunächst durch zwei Grußworte eröffnet, die die beiden Perspektiven verdeutlichen sollten: So wurde der jüdische Blick durch den Antisemtismusbeauftragten der brandenburger Landesregierung für Antisemitismus, Andreas Büttner krankheitsbedingt vertreten durch Olaf Glöckner dargestellt, während der palästinensische Blickwinkel durch Nazih Musharbash, Präsident Deutsch-Palästinensische Gesellschaft umgesetzt wurde – beide begannen mit der Forderung: Reicht euch die Hände.

Danach konnten die Oberstufenkurse PB sowie die 9s aus sieben verschiedenen workshops zum Thema wählen und sich u.a. in den Antisemitismusbegriff, den Konfliktverlauf oder den öffentlichen Umgang einzuarbeiten. Dank Unterstützung des Fördervereins waren hierbei neben dem Bildungsteam Berlin Brandenburg oder dem Mideast Freedom Forum Berlin auch renomierte Forscher*innen wie Wolfgang Benz dabei.
Nach zwei Workshopschienen kamen alle wieder zur abschließenden Podiumsdiskussion zusammen, die nun neben Hazim Lulu, einem aus dem Gaza-Streifen geflohenen Palästinenser, auch Shai Hoffmann umfasste. Dieser hat selbst jüdische Wurzeln und setzt sich nicht weniger stark für einen gemeinsamen Frieden ein, der vor allem auch die Unterdrückung der Palästinenser anerkennt. Ergänzt durch Olaf Glöckner vom Moses-Mendelsohn-Zentrum wurde dabei zunächst über die letzten Jahre und die persönlichen Eindrücke des Krieges besprochen, bevor es um Lösungen ging. Unter der Moderation von Virginia Hammann und Ina Marie Maree, beide Klasse 12, sowie Romina Paniccia, Klasse 11, wurde dabei deutlich, wie verfahren die Situation ist und wie schwierig eine Lösung aktuell aussieht. Aber Lulu, der selbst Freunde im Krieg verloren habe, kam eindrücklich zu dem Ergebnis: „Hoffnung muss man immer haben, die Menschen haben immer Hoffnung.“

