Frankreichaustausch – zwei Blickwinkel auf einen besonderen Austausch

Frankreichaustausch – Begegnung in Werder

Im März diesen Jahres haben uns die Austauschschüler:innen aus der Bretagne besucht. Auf Grund des Streiks am BER kamen sie erst am Donnerstagmorgen an. In der Schule haben wir sie mit einem Buffet begrüßt. Viel Zeit zum Essen blieb uns nicht, da direkt der nächste Programmpunkt anstand. Wir sind nach Pirschheide gefahren und haben dort vier schöne Stunden mit Bowlen und Spielen verbracht. Am Freitag haben wir vormittags das Deutschlandmuseum besucht. Hier war die Geschichte Deutschlands ausgestellt, von der Antike bis hin zur heutigen Zeit. Nach dem Mittagessen besuchten wir die East Side Gallery.

Der Nachmittag und das Wochenende wurden mit den Gastfamilien verbracht.Am Montag haben die französischen Austauschschüler:innen Berlin besucht. Ein besonderes Highlight stellte der Besuch der Reichstagskuppel dar.

Am Dienstag verbrachten die Franzosen die erste Stunde mit uns im Unterricht, danach fuhren sie ins Konzentrationslager Sachsenhausen. Es war ein interessanter und aufschlussreicher Ausflug. Am Nachmittag haben wir gemeinsam die Collagen zum Austausch erstellt. Am Mittwoch war unser letzter Tag. Diesen haben wir mit einer Rallye durch Potsdam und einer Führung durch das Schloss Sanssouci verbracht.

Am Abend hat unser Abschlussfest stattgefunden. Es waren viele leckere Speisen und Getränke vorhanden. Nach dem Essen wurde auf dem Sportplatz Fußball gespielt. Am Donnerstagmorgen haben wir die Franzosen um vier Uhr morgens zum Bahnhof in die Pirschheide gebracht. Dort haben wir sie mit Vorfreude auf den Besuch in der Bretagne verabschiedet. (von  Laura & Jennifer)

 

Frankreichaustausch – Begegnung in der Bretagne

Auch in diesem Jahr fand der Schüleraustausch zwischen dem EHG und Frankreich statt. Wir waren vom 7. Juni bis zum 18. Juni in der Bretagne unterwegs und erlebten die verschiedensten Dinge. Am ersten Tag fuhren wir um 15 Uhr vom EHG los. Wir mussten uns auf eine lange Reise einstellen, da wir 22 Stunden fahren mussten, um in Lesneven anzukommen. Nachdem wir in Lesneven ankamen, wurden wir zuerst herzlichst von unseren französischen Austauschschüler:innen empfangen. In der anschließenden Pause hatten wir die Möglichkeit, uns sowohl das Schulhaus anzuschauen als auch die anderen Schüler:innen kennenzulernen. Nach der Pause spielten wir Spiele wie Pantomime, Tic Tac Toe und Zeichen merken. Danach wurden wir von unseren Gastfamilien abgeholt. Dann kamen wir alle sehr müde bei unseren Gastfamilien an.

Am 2. Tag waren wir in Lesneven für 1 Stunde im Unterricht und machten danach eine Stadtrallye in Quimper, bei der wir uns frei bewegen konnten, aber trotzdem einen Fragebogen ausfüllen mussten. Es war sehr schön die Stadt für sich selbst zu entdecken, ohne dass jemand genau vorgibt, was man machen soll. Nach der Rallye fuhren wir wieder nach Hause und beschäftigen uns in unseren Gastfamilien. 

Am nächsten Tag machten wir Wassersportaktivitäten, bei denen wir uns aussuchen konnten, ob wir Kayak oder Stand-Up-Padel fahren wollten. Ich hatte mich für das Kayak entschieden, doch bevor wir losfahren konnten, mussten wir noch Neoprenanzüge anziehen. Danach ging es dann endlich los und wir fuhren mit unseren Kayaks durch die Bucht von Brignogan. Dort waren jedoch viele Steine und deshalb blieben viele Kayaks stecken. Nach diesem coolen Erlebnis ging es wieder zurück in die Gastfamilien.

Am Donnerstag, dem 11.06, fuhren wir zusammen mit unseren Austauschschülern auf die Île de Batz und machten auch dort eine Rallye, um die Insel zu erkunden. Nachdem wir die Rallye abgeschlossen hatten, tanzten wir alle zusammen einen Tanz zum WM-Lied „Dai Dai“. Danach spielten wir noch Ballspiele gegen die Franzosen am Strand. Danach verließen wir die Insel wieder. Die Schüler:innen aus Plouescat mussten noch für eine Stunde in den Unterricht und gingen danach in die Gastfamilien zurück.

Am Freitag haben wir die Via ferrata in Bertheaume beklettert, dies war sehr lustig und adrenalinreich. Wir wurden alle etwas dreckig, doch das war nicht so schlimm, da wir uns dort etwas abwaschen konnten. Dann gingen wir zum Strand und picknickten dort. Wir fuhren nach dem Picknick zur Pointe Saint-Mathieu, einer der westlichsten Punkte von Frankreich, und konnten dort rumlaufen. Wir haben dort einen schönen Blick auf die Landschaft und das Meer genossen. 

Am Wochenende haben wir etwas mit unseren Gastfamilien unternommen, manche waren in einem Freizeitpark oder am Strand. Am Montag danach gingen wir in Lesneven für 2 Stunden in den Unterricht und in Plouescat für eine Stunde. Danach waren wir auf dem Markt in Lesneven und konnten uns Sachen kaufen und die Stadt anschauen. Mittags haben wir in der Schule gegessen und stellten Collagen zusammen, die wir mitnehmen konnten.

Am Dienstag waren wir am Cairn de Barnénez, wo wir uns die Bauten von früher anschauten. Danach fuhren wir nach Morlaix, ein hübsches kleines Städtchen, in dem wir letzte Souvenirs ergattern konnten. Am Ende des Tages hatten wir noch ein Abendessen mit allen Austauschschülern und Lehrkräften und Gastfamilien, bei dem wir uns gut amüsieren konnten. Danach gingen wir nach Hause und packten unsere Koffer.

Am Mittwoch verabschiedeten wir uns um neun Uhr von den Familien und Austauschschüler:innen und fuhren los in Richtung Deutschland. Am Donnerstag kamen wir um 4.30 Uhr an und gingen müde, aber glücklich nach Hause. (von Lukas)

 

 

Fotos: SK/JJ