Workshop am 16. und 17. Dezember: „89/90… wenn alles anders wird! Jugendliche zeichnen Umbruchsgeschichte(n)“

Am 16. und 17. Dezember 2025 fand am Ernst-Haeckel-Gymnasium Werder ein Comic-Workshop im historisch-politischen Kontext unter dem Titel „89/90… wenn alles anders wird! Jugendliche zeichnen Umbruchsgeschichte(n)“ statt. Teilgenommen hat der Leistungskurs Geschichte in der Jahrgangsstufe 12. Die Projektleiter waren sowohl die Comic-Autoren Susanne Buddenberg und Thomas Henseler als auch der Referent für politisch-historische Jugendbildung Sebastian Borchers. Die drei engagieren sich in der kreativen Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur.

Der Workshop begann am 16. Dezember 2025 um 8:15 Uhr im Erweiterungsbau der Schule. Als Einstieg in den Workshop und die Thematik gab es verschiedene Warm-Ups, wie zum Beispiel die Positionierung innerhalb einer Linie über unseren Wissensstand über die DDR. Anschließend wurde auch die Aufwärmübung „Draufloszeichnen“ ausgeübt. Ziel war es, ein Porträt seines Banknachbarn in kurzer Zeit zu erstellen. Zudem haben die Illustratoren Buddenberg und Henseler ihr Buch „die kleine illustrierte Geschichte der DDR“ vorgestellt und ein paar Zeichenhilfen gezeigt, die man nutzen kann, um einen Comic über die DDR zu erstellen. Nach der Frühstückspause ging es weiter mit einem kurzen Vortrag über die Geschichte der DDR von Sebastian Borchers, bei dem wir die geschilderten Ereignisse zeichnerisch als eine „Sketchnote“ festhalten sollten. Nach dem Vortrag wurde uns erklärt, wie man ein Zeitzeugengespräch führt und was man dabei alles beachten muss, um im nächsten Schritt selbst ein solches Gespräch zu führen. Der Kurs wurde dafür in zwei Gruppen geteilt, in welchen einige von uns Fragen an zwei anwesende Zeitzeugen stellen konnten. Auf diese Fragen hatten wir uns zuvor in den Gruppen geeinigt. Die anderen Gruppenmitglieder hielten indessen das Interview als Sketchnotes fest.

 

Am nächsten Tag ging der Comic-Workshop weiter. Ziel war es, den Input des vorigen Tages in Form eines Comics zu verewigen. Zuallererst gab es jedoch wieder ein Warm-Up und dazu noch einen kleinen Videoeinstieg, der das Leben der Jugend in der DDR illustrierte. Anschließend führten wir in Kleingruppen ein Brainstorming durch, dessen Ideen wir anschließend in der großen Runde besprachen. Nach der Frühstückspause ging es mit dem Zeichnen auf einer sogenannten „Kapa-Platte“, also dem Endmedium des Comics, weiter. Alle Gruppen haben bis zur Mittagspause fleißig an ihren Comics gearbeitet. Auch nach der Mittagspause wurde circa eine Stunde an den Platten gearbeitet. Zuletzt wurden alle Ergebnisse gezeigt und es fand eine Feedbackrunde zum Workshop statt.

 

Wir, Virginia und Enora, nahmen sehr viel aus diesem Workshop mit. Durch den Inputvortrag von Sebastian Borchers konnten wir einen groben Überblick über die Geschichte der DDR erlangen und dadurch viele neue Fakten dazulernen. Auch das ausgesuchte Medium, also der Comic, war eine sehr passende Ausarbeitungsform. Das Zeichnen einer solchen Darstellungsform weckt eine neue Art des Verständnisses der Geschichte und ermöglicht eine Vertiefung des Themas. Zudem kann man anmerken, dass die Zeitzeugengespräche auch ein großer Pluspunkt dieses Workshops waren: Man hat nicht nur einen übergreifenden Blick über diese Geschichtsepoche erhalten, sondern auch einen persönlicheren und näheren Einblick in das Leben zweier Menschen.

Allerdings gab es auch ein paar Verbesserungspunkte für den Workshop: Zum einen wurden ein paar Phasen der Aufarbeitung als etwas „lang“ wahrgenommen, wie zum Beispiel der Vergleich des Brainstormings am 17. Dezember. Statt jede Gruppe einzeln ihre Ergebnisse vorstellen zu lassen und ihr ein Feedback zu geben, hätten die Comic-Autoren und die Teilnehmer des Workshops herumgehen können, um die Ideen der (anderen) Gruppen zu sehen und vielleicht auch zu kritisieren. Zusammenfassend hätte also diese lange Feedbackrunde für das Zeichnen an den Comics genutzt werden können.

 

Schlussendlich kann man sagen, dass dieser Workshop als sehr gelungen wahrgenommen werden kann, da ein grober und kreativer Einblick in die DDR vermittelt werden konnte. Die Zeitzeugengespräche haben dazu beigetragen, dass auch im Workshop die emotionale und persönliche Ebene angesprochen wurde und dadurch auch die individuellen Probleme zu der Zeit thematisiert wurden. Das Verbesserungspotenzial könnte an der Kürzung einiger Phasen wahrgenommen werden, damit die Ausarbeitung der Comics in den Vordergrund gerückt wird. Der Workshop ersetzt nicht unbedingt den Geschichtsunterricht, dient aber als ein sehr passender Einblick in die Thematik. 

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Fotos: VH&EW, Foto 1: https://www.morgenpost.de/kultur/berlin-kultur/article116978403/Berliner-Kuenstler-erzaehlen-Flucht-aus-der-DDR-in-einem-Comic.html%20(01.01.%202026)





Jugend trainiert für Olympia – wir sind olymypiareif!

Mit großem Einsatz und beeindruckender Teamleistung haben unsere Ü15-Volleyballer bei Jugend trainiert für Olympia überzeugt. Von Beginn an zeigten die Jungs, wie stark sie spielen und kämpfen können: In der Vorrunde blieben sie ungeschlagen und gewannen alle Spiele souverän.

Auch im Halbfinale bewiesen sie Nervenstärke, Teamgeist und spielerische Qualität und zogen verdient ins Finale ein.

Dort lieferten sie sich ein spannendes und intensives Spiel, mussten sich am Ende jedoch geschlagen geben. Trotz der Finalniederlage können die Jungs stolz auf ihre Leistung sein – sie haben unsere Schule hervorragend vertreten und gezeigt, was mit Einsatz, Zusammenhalt und Leidenschaft möglich ist. Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Erfolg! 🏐💪

Fotos: AG

Neue Podcastfolge: „Inhumanität, defekte Debatten und eine Demokratiendämmerung – unser Rückblick auf 2025“ erschienen

2025 war es Jahr der Extreme – während sich global immer mehr Kriege ausbreiten, breitet sich der Rechtspopulismus immer weiter aus. Nicht nur in den USA wird der Rechtststaat immer stärker ignoriert, auch in Deutschland übernimmt man im Kampf gegen die AfD deren Ziele und hält MIgrant*innen als Schuldige für alles.

Grund genaug darauf zurück zu schauen: Mit Barabra Dribbusch, die im Innenresport der taz arbeitet, bewerten wir zunächst die Soziapolitik der Bundesregierung 2025: Wir streiten über das Rentenpaket und fragen uns, warum man immer nach unten tritt. Und ja, auch warum das Soziale so unwichtig 2025 wirkte und was sich hier 2026 ändern muss.

Danach geht es in unseren persönlichen Rückblick und wir betrachten dieses verrückte Jahr aus unser eigenen Sicht – kompetent und charmant moderiert von NL. 

Wir wünschen euch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr! 

Und Reinhören!

Das EHG – ist bestes Team in Werder!

Diesen Spätsommer ging wieder das deutschlandweite Projekt Stadtradeln in eine neue Runde und unser Gymnasium beteiligte sich zum drittem Mal an dieser Aktion, bei der die erradelten Kilometer der Teilnehmer über drei Wochen als Team gesammelt wurden. Die Aktion möchte mehr Menschen motivieren ihre Alltagswege mit dem Rad zurückzulegen und so einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die Ergebnisse des Wettbewerbs sollen auch auf politischer Ebene Diskussionsanlässe für eine bessere Radinfrastruktur geben.   Wir sind insgesamt 11.529 km gefahren und sind damit bestes Team in der Kommune Werder. Leider haben wir in der Kategorie beste Schule im Landkreis Potsdam-Mittelmark „nur“ den dritten Platz erreicht. Die meisten Kilometer für unserer Schulteam erradelten „the legend“ Herr Berndt (1001km), Oskar Heuer (520 km) und Niklas Frohmann (470 km). Ein großes Dankeschön an alle, die sich dieses Jahr an der Aktion beteiligt haben! Lasst uns nächstes Jahr noch mehr Menschen motivieren für eine umweltfreundliche Zukunft einmal mehr das Rad zu nutzen!   Weitere Informationen: https://www.stadtradeln.de/werder

Urkunde-Stadtradeln

Einführung einer Dienstpflicht? Prüfungen am PC schreiben? – unser Schulwettbewerb Jugend debattiert

Was denken Sie, soll eine allgemeine Dienstpflicht eingeführt werden? Sollen Prüfungen am PC geschrieben werden? Sollen Schülerinnen und Schüler ihre Prüfungen am PC schreiben? – das war einige der Fragen, die Rahmen des Schulwettbewerbs Jugend debattiert diskutiert wurden. Zunächst in einer Hin- und Rückrunde in der AGI (Klasse 8 und 9) und AGII (Klasse 10 bis GOST) trafen insgesamt 30 Debattierende aufeinander, die sich in 24-minütigen Debatten den Fragen stellen. Bewertet wurden sie dabei von Mitschüler*innen und Lehrerjuroren – und dann ging es in die Sporthalle. Dort trafen die vier Bestplatzierten aufeinander und bekämpften sich argumentativ in zwei extrem engen Debatten, die am Ende unter großen Jubel vom Publikum gefeiert wurden. Für alle vier Finalist*innen beider Altersstufen geht es nun zum Regionalwettbewerb Jugend debattiert – dann ist es nur noch ein Schritt bis zum Landesfinale. Das EHG schickt in diesem Jahr sehr starke Debattierende in die nächste Runde!  

Finale AGI, Foto: PK
Moderation in Action, Foto: PK

Neue Podcastfolge „Eine Koalition voller Fettnäpfchen“ erschienen

Kaputtes Stadtbild, nach Belem soll niemand reisen, Streit um eine gute Wirtschafts- und Sozialpolitik und eine Migrationspolitik, die mehr nach AfD riecht, als es die AfD es sich wünschen würde – die ersten Monate der Koalition sind alles andere als der geforderte „Herbst der Reformen“.
Gemeinsam mit Anna Lehmann, Leiterin des Parlamentsbüros der TAZ, analysieren wir die bisherigen Reformen, bewerten die gemeinsame Arbeit und fragen uns – wie lange hält diese Koalition?

Music Mix im Scala Kulturpalast

Am 21. November verwandelte sich das Scala-Kino in Werder in eine Bühne für junge Musiker*innen aus der Kreismusikschule Potsdam-Mittelmark und dem Ernst-Haeckel-Gymnasium. Beim gemeinsamen Konzert Music Mix präsentierten mehrere Bands verschiedener Altersgruppen ein abwechslungsreiches Programm aus der Welt der Pop- und Rockmusik. Vom EHG waren zudem der Schulchor, das Ensemble „Melodienzauber“ der Projektwoche sowie der Musikkurs 12 vertreten.

Das jährlich stattfindende Konzert bot erneut eine wunderbare Gelegenheit für alle Mitwirkenden, in entspannter Atmosphäre vor größerem Publikum Bühnenerfahrung zu sammeln. Music Mix zeigte eindrucksvoll, wie Musik verbindet und wie viel Talent und Kreativität in unseren Schülerinnen und Schülern steckt.

Quelle: lizenfreies Bild via Pixabay