Im Februar unternahm die Klasse 8s einen spannenden Ausflug zur Universität Potsdam. Ziel war die Chemiedidaktik der Universität, wo sich alles um das Thema Wasser und Wasserstoff als Energieträger der Zukunft drehte.
Die Schülerinnen und Schüler konnten dabei nicht nur theoretisches Wissen erwerben, sondern auch selbst im Labor experimentieren.
Zu Beginn erhielten wir eine Einführung in die grundlegenden Eigenschaften von Wasser. Dabei wurde erklärt, warum Wasser für das Leben auf der Erde so wichtig ist und welche besonderen chemischen Eigenschaften dieses Molekül besitzt.
Anschließend ging es um Wasserstoff – das häufigste Element im Universum – sowie um verschiedene Formen und Möglichkeiten, Wasserstoff zu speichern und zu nutzen.
Ein weiterer Schwerpunkt des Tages war die Brennstoffzelle. Die Klasse lernte, wie in einer Brennstoffzelle aus Wasserstoff und Sauerstoff elektrische Energie entsteht und warum diese Technologie als mögliche umweltfreundliche Energiequelle der Zukunft gilt. Besonders interessant war, dass wir diese Inhalte nicht nur theoretisch besprochen haben, sondern sie auch praktisch im Labor nachvollziehen konnten.
Im Labor führten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Experimente durch. Dabei konnten sie unter anderem beobachten, wie Wasserstoff entsteht, welche Eigenschaften dieses Gas hat und wie eine Brennstoffzelle funktioniert. Das eigenständige Arbeiten mit Laborgeräten und Chemikalien machte den Ausflug besonders anschaulich und spannend.
Zum Abschluss des Tages fand eine Diskussion über verschiedene Energiequellen statt. Dabei wurden die Chancen und Herausforderungen der Wasserstofftechnologie mit denen fossiler Brennstoffe verglichen. Die Schülerinnen und Schüler diskutierten über Umweltaspekte, Nachhaltigkeit und die Frage, welche Energieträger in Zukunft eine wichtige Rolle spielen könnten.
Der Ausflug zur Universität Potsdam war für die Klasse 8s eine sehr interessante Erfahrung. Die Verbindung aus Theorie, Experimenten und Diskussionen ermöglichte einen lebendigen Einblick in aktuelle Themen der Chemie und Energieversorgung. Viele Schülerinnen und Schüler konnten dabei neue Eindrücke aus der praktischen Laborarbeit gewinnen und ihr Wissen über Wasser, Wasserstoff und nachhaltige Technologien erweitern.
„Soll KI in der Oberstufe für Prüfungen verwendet werden?“ oder „Sollen kaufe gleich, zahle-später-Methoden verboten werden? – das waren beispielhafte Fragen des Regionalwettbewerbs Jugend debattiert, der am 26.02. im Hannah-Arendt-Gymasium stattfand. Wie immer traten unsere Schulsieger*innen der AGI und AGII an, Juror*innen und einige Zuschauer, die nicht nur anfeuerten, sondern auch mit extra Plakaten unterstützten.
Und das mit Erfolg, wir konnten beide AGs gewinnen und alle unsere Teilnehmenden auch im Finale platzieren: Dabei gewann Michelle Holfeld in der AGI, während Rosalie Dieling den zweiten Platz belegte. In der AGII konnte Josha Volmer den ersten Platz erringen, er wurde von Leonie Schumann auf dem dritten ergänzt.
Nun geht es in das Landesfinale in Potsdam Ende März – Daumen drücken, dass die Reise noch weiter geht!
Es waren doch sehr eindrucksvolle Worte, die Hazim Lulu da wählte: „Über 30 Jahre habe ich im Gaza-Streifen gelebt, viele Kriege miterlebt, aber nach einem Monat nach den Angriffen auf Gaza mussten wir weg – da starben Menschen wie Fliegen.“ Hazim Lulu selbst lebte bis 2023 im Gaza-Streifen zusammen mit seiner Frau, seinen fünf Kindern und Enkelkindern und er wollte den Ort nicht verlassen, es war ja seine Heimat, er hatte dort seine Firma, das war seine Heimat. Zwei Jahre später schaut er aus Deutschland heraus von den Krieg und hat nur einen Wunsch: „Ich habe noch viel Hoffnung, es sind nicht die Menschen, die diesen Krieg führen“.
Um sich mit dem aktuellen Nahostkonflikt und der Frage, wie dieser gelöst werden kann, zu beschäftigen, fand am 18.02. ein Projekttag am EHG statt. Dabei wurde dieser zunächst durch zwei Grußworte eröffnet, die die beiden Perspektiven verdeutlichen sollten: So wurde der jüdische Blick durch den Antisemtismusbeauftragten der brandenburger Landesregierung für Antisemitismus, Andreas Büttner krankheitsbedingt vertreten durch Olaf Glöckner dargestellt, während der palästinensische Blickwinkel durch Nazih Musharbash, Präsident Deutsch-Palästinensische Gesellschaft umgesetzt wurde – beide begannen mit der Forderung: Reicht euch die Hände.
Olaf Glöckner vom Moses-Mendelsohn-Zentrum vertritt Andreas Büttner
Danach konnten die Oberstufenkurse PB sowie die 9s aus sieben verschiedenen workshops zum Thema wählen und sich u.a. in den Antisemitismusbegriff, den Konfliktverlauf oder den öffentlichen Umgang einzuarbeiten. Dank Unterstützung des Fördervereins waren hierbei neben dem Bildungsteam Berlin Brandenburg oder dem Mideast Freedom Forum Berlin auch renomierte Forscher*innen wie Wolfgang Benz dabei.
Nach zwei Workshopschienen kamen alle wieder zur abschließenden Podiumsdiskussion zusammen, die nun neben Hazim Lulu, einem aus dem Gaza-Streifen geflohenen Palästinenser, auch Shai Hoffmann umfasste. Dieser hat selbst jüdische Wurzeln und setzt sich nicht weniger stark für einen gemeinsamen Frieden ein, der vor allem auch die Unterdrückung der Palästinenser anerkennt. Ergänzt durch Olaf Glöckner vom Moses-Mendelsohn-Zentrum wurde dabei zunächst über die letzten Jahre und die persönlichen Eindrücke des Krieges besprochen, bevor es um Lösungen ging. Unter der Moderation von Virginia Hammann und Ina Marie Maree, beide Klasse 12, sowie Romina Paniccia, Klasse 11, wurde dabei deutlich, wie verfahren die Situation ist und wie schwierig eine Lösung aktuell aussieht. Aber Lulu, der selbst Freunde im Krieg verloren habe, kam eindrücklich zu dem Ergebnis: „Hoffnung muss man immer haben, die Menschen haben immer Hoffnung.“
Am 16. und 17. Dezember 2025 fand am Ernst-Haeckel-Gymnasium Werder ein Comic-Workshop im historisch-politischen Kontext unter dem Titel „89/90… wenn alles anders wird! Jugendliche zeichnen Umbruchsgeschichte(n)“ statt. Teilgenommen hat der Leistungskurs Geschichte in der Jahrgangsstufe 12. Die Projektleiter waren sowohl die Comic-Autoren Susanne Buddenberg und Thomas Henseler als auch der Referent für politisch-historische Jugendbildung Sebastian Borchers. Die drei engagieren sich in der kreativen Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur.
Der Workshop begann am 16. Dezember 2025 um 8:15 Uhr im Erweiterungsbau der Schule. Als Einstieg in den Workshop und die Thematik gab es verschiedene Warm-Ups, wie zum Beispiel die Positionierung innerhalb einer Linie über unseren Wissensstand über die DDR. Anschließend wurde auch die Aufwärmübung „Draufloszeichnen“ ausgeübt. Ziel war es, ein Porträt seines Banknachbarn in kurzer Zeit zu erstellen. Zudem haben die Illustratoren Buddenberg und Henseler ihr Buch „die kleine illustrierte Geschichte der DDR“ vorgestellt und ein paar Zeichenhilfen gezeigt, die man nutzen kann, um einen Comic über die DDR zu erstellen. Nach der Frühstückspause ging es weiter mit einem kurzen Vortrag über die Geschichte der DDR von Sebastian Borchers, bei dem wir die geschilderten Ereignisse zeichnerisch als eine „Sketchnote“ festhalten sollten. Nach dem Vortrag wurde uns erklärt, wie man ein Zeitzeugengespräch führt und was man dabei alles beachten muss, um im nächsten Schritt selbst ein solches Gespräch zu führen. Der Kurs wurde dafür in zwei Gruppen geteilt, in welchen einige von uns Fragen an zwei anwesende Zeitzeugen stellen konnten. Auf diese Fragen hatten wir uns zuvor in den Gruppen geeinigt. Die anderen Gruppenmitglieder hielten indessen das Interview als Sketchnotes fest.
Am nächsten Tag ging der Comic-Workshop weiter. Ziel war es, den Input des vorigen Tages in Form eines Comics zu verewigen. Zuallererst gab es jedoch wieder ein Warm-Up und dazu noch einen kleinen Videoeinstieg, der das Leben der Jugend in der DDR illustrierte. Anschließend führten wir in Kleingruppen ein Brainstorming durch, dessen Ideen wir anschließend in der großen Runde besprachen. Nach der Frühstückspause ging es mit dem Zeichnen auf einer sogenannten „Kapa-Platte“, also dem Endmedium des Comics, weiter. Alle Gruppen haben bis zur Mittagspause fleißig an ihren Comics gearbeitet. Auch nach der Mittagspause wurde circa eine Stunde an den Platten gearbeitet. Zuletzt wurden alle Ergebnisse gezeigt und es fand eine Feedbackrunde zum Workshop statt.
Wir, Virginia und Enora, nahmen sehr viel aus diesem Workshop mit. Durch den Inputvortrag von Sebastian Borchers konnten wir einen groben Überblick über die Geschichte der DDR erlangen und dadurch viele neue Fakten dazulernen. Auch das ausgesuchte Medium, also der Comic, war eine sehr passende Ausarbeitungsform. Das Zeichnen einer solchen Darstellungsform weckt eine neue Art des Verständnisses der Geschichte und ermöglicht eine Vertiefung des Themas. Zudem kann man anmerken, dass die Zeitzeugengespräche auch ein großer Pluspunkt dieses Workshops waren: Man hat nicht nur einen übergreifenden Blick über diese Geschichtsepoche erhalten, sondern auch einen persönlicheren und näheren Einblick in das Leben zweier Menschen.
Allerdings gab es auch ein paar Verbesserungspunkte für den Workshop: Zum einen wurden ein paar Phasen der Aufarbeitung als etwas „lang“ wahrgenommen, wie zum Beispiel der Vergleich des Brainstormings am 17. Dezember. Statt jede Gruppe einzeln ihre Ergebnisse vorstellen zu lassen und ihr ein Feedback zu geben, hätten die Comic-Autoren und die Teilnehmer des Workshops herumgehen können, um die Ideen der (anderen) Gruppen zu sehen und vielleicht auch zu kritisieren. Zusammenfassend hätte also diese lange Feedbackrunde für das Zeichnen an den Comics genutzt werden können.
Schlussendlich kann man sagen, dass dieser Workshop als sehr gelungen wahrgenommen werden kann, da ein grober und kreativer Einblick in die DDR vermittelt werden konnte. Die Zeitzeugengespräche haben dazu beigetragen, dass auch im Workshop die emotionale und persönliche Ebene angesprochen wurde und dadurch auch die individuellen Probleme zu der Zeit thematisiert wurden. Das Verbesserungspotenzial könnte an der Kürzung einiger Phasen wahrgenommen werden, damit die Ausarbeitung der Comics in den Vordergrund gerückt wird. Der Workshop ersetzt nicht unbedingt den Geschichtsunterricht, dient aber als ein sehr passender Einblick in die Thematik.
Mit großem Einsatz und beeindruckender Teamleistung haben unsere Ü15-Volleyballer bei Jugend trainiert für Olympia überzeugt. Von Beginn an zeigten die Jungs, wie stark sie spielen und kämpfen können: In der Vorrunde blieben sie ungeschlagen und gewannen alle Spiele souverän.
Auch im Halbfinale bewiesen sie Nervenstärke, Teamgeist und spielerische Qualität und zogen verdient ins Finale ein.
Dort lieferten sie sich ein spannendes und intensives Spiel, mussten sich am Ende jedoch geschlagen geben. Trotz der Finalniederlage können die Jungs stolz auf ihre Leistung sein – sie haben unsere Schule hervorragend vertreten und gezeigt, was mit Einsatz, Zusammenhalt und Leidenschaft möglich ist. Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Erfolg! 🏐💪
Diesen Spätsommer ging wieder das deutschlandweite Projekt Stadtradeln in eine neue Runde und unser Gymnasium beteiligte sich zum drittem Mal an dieser Aktion, bei der die erradelten Kilometer der Teilnehmer über drei Wochen als Team gesammelt wurden. Die Aktion möchte mehr Menschen motivieren ihre Alltagswege mit dem Rad zurückzulegen und so einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die Ergebnisse des Wettbewerbs sollen auch auf politischer Ebene Diskussionsanlässe für eine bessere Radinfrastruktur geben. Wir sind insgesamt 11.529 km gefahren und sind damit bestes Team in der Kommune Werder. Leider haben wir in der Kategorie beste Schule im Landkreis Potsdam-Mittelmark „nur“ den dritten Platz erreicht. Die meisten Kilometer für unserer Schulteam erradelten „the legend“ Herr Berndt (1001km), Oskar Heuer (520 km) und Niklas Frohmann (470 km). Ein großes Dankeschön an alle, die sich dieses Jahr an der Aktion beteiligt haben! Lasst uns nächstes Jahr noch mehr Menschen motivieren für eine umweltfreundliche Zukunft einmal mehr das Rad zu nutzen! Weitere Informationen: https://www.stadtradeln.de/werder