• Tag der offenen Tür - 14.01.2023 um 10:00 Uhr

Besuch der Dänen 2009 Bericht

Hej, jeg kommer fra Danmark!
     („Hallo, ich komme aus Dänemark!“)
 
Am 13.Mai 2009 war es nun zum 14. Mal wieder so weit: Abends, um kurz nach neun standen 25 aufgeregte deutsche Schüler am Bahnhof in Werder und erwarteten die Ankunft ihrer Austauschpartner vom Hjørring- Gymnasium in Dänemark. Als der Zug einfuhr und die dänischen Schüler auf den Bahnsteig traten, war die Freude groß. Nun endlich begegneten wir unseren Austauschschülern, die wir durch Briefe und E-Mails kennen gelernt und auf Fotos gesehen hatten, leibhaftig. Auf dem Weg zur Schule und beim anschließenden Buffet  bot sich die erste Gelegenheit einander näher kennen zu lernen. Mit einer Mischung aus Englisch und Deutsch funktionierte die Verständigung fast reibungslos und zur Not behalf man sich mit Händen und Füßen. In den nächsten Tagen lernten wir natürlich auch einige Wörter Dänisch.
Nach dem Buffet erwarteten die dänischen Schüler schon eine gespannte  Gastfamilie und ein Bett um sich von der anstrengenden Reise auszuruhen.
Am Donnerstag wurden die Gastschüler zuerst von Herrn Ritter, unserem Schulleiter, herzlich an unserer Schule willkommen geheißen und nahmen am Deutsch- oder Französischunterricht teil. So erhielten sie einen kleinen Einblick in unseren Schulalltag.
Um 13 Uhr fand dann die Begrüßung durch den Bürgermeister Werner Große im neuen Rathaus statt. Anschließend erkundeten wir mit unseren Austauschschülern die Werderaner Insel. Dabei übernahmen einige von uns deutschen Schülern die Funktion der Touristenführer und brachten den Dänen die Geschichte und die Sehenswürdigkeiten der Insel näher. Den Rest des Nachmittags gestalteten wir individuell.
Freitag der 15. Mai stand  für die Dänen der Besuch unserer Hauptstadt Berlin auf dem Plan. Auf eigene Faust besichtigten sie berühmte Wahrzeichen und lernten die Stadt näher kennen. Nachmittags trafen wir sie in Berlin zu einem gemeinsamen Essen im Restaurant „Brauhaus Lemke“. Im Anschluss besuchten wir die Kuppel des Reichstags und hatten so die Möglichkeit Berlin aus der Vogelperspektive zu betrachten. Dort bot sich nicht nur ein schöner Blick auf die Stadt, sondern auch die Gelegenheit schöne Erinnerungsfotos zu schießen.
Potsdam besuchten wir am Samstag, dem 16. Mai. Bei einer Führung durch das Neue Palais
erfuhren wir viel Wissenswertes über die Geschichte der preußischen Könige, ihrer Familien und deren Lebensweise. Bei der anschließenden  Führung durch den Park Sanssouci, die wieder einige deutsche Schüler übernahmen, konnten die  Dänen viele weitere Sehenswürdigkeiten entdecken. Nachmittags hatten wir dann selbst die Möglichkeit  mit unseren Austauschschülern etwas zu unternehmen.
Viel Spaß  hatten wir beim Grillfest am Abend, zu dem auch interessierte Lehrer und Eltern
herzlich eingeladen waren. Besondere Freude machte uns der Tanz „Le Lanciers“, den uns die
dänischen Schüler zeigten. In unsere Freude mischte sich aber auch ein bisschen Traurigkeit,
denn am nächsten Morgen sollten die Dänen wieder abreisen.
Der Sonntag kam und so standen um sieben Uhr wieder 25 Schüler mit ihren dänischen
Gastschülern am Bahnhof in Werder.
Als der Zug schließlich einfuhr, hieß es Abschiednehmen. Auch wenn der Besuch der dänischen Schüler nur kurz war , zu kurz, wie wir alle finden, hatten wir doch gemeinsam in den letzten vier Tagen viel Schönes erlebt, uns besser kennen gelernt und waren Freunde geworden. Dementsprechend traurig waren viele von uns, dass der Abschied nun gekommen war, aber es wird kein Abschied für immer sein, denn im September werden wir zum Gegenbesuch nach Dänemark  aufbrechen. Wir freuen uns schon sehr und zählen die Tage bis es so weit ist.
Zum Abschluss möchten wir die Gelegenheit nutzen um uns bei der Stadt Werder und dem Bürgermeister Werner Große für die finanzielle Unterstützung und den herzlichen Empfang  der dänischen Schüler zu bedanken. Ein großes Dankeschön an den Förderverein unserer Schule ,der uns  finanziell unterstützte, sowie an Herrn Müller und Herrn Zinnow ,die mit viel Engagement diesen Austausch immer wieder möglich machen. Dank gebührt auch dem Wettergott, der uns jeden Tag den schönsten Sonnenschein bescherte.