• Tag der offenen Tür - 14.01.2023 um 10:00 Uhr

Odyssey Of The Mind – Germany Meets China

Am 28. Februar 2012 ging es für uns 5 Schüler nach Shanghai, um dort an dem 25. Odyssey Of The Mind Wettkampf Chinas teilzunehmen. Hierbei treten Teams aus verschiedenen Ländern in insgesamt fünf Kategorien und jeweils 3 Altersklassen gegeneinander an. Neben unserem Team aus Deutschland waren noch Teams aus Russland, Hong Kong und Singapur vertreten. Für die Chinesen stellte dieser Wettbewerb die Qualifizierung für die Weltmeisterschaften in den USA dar. Um 14.25 Uhr startete unser Flugzeug und vor uns lag eine 10-stündige Reise.
                                                                                                       

1.Tag

In China angekommen, begrüßte uns ein eisiges Wetter. Wir wurden von dem Englischlehrer der Xiangming High School abgeholt. Die Fahrt nach vom Flughafen nach Shanghai verschaffte uns schon einen kleinen Einblick in das Land der Mitte. Das ständige Gehupe und die langen Staus sollten uns über die ganze Reise begleiten. Angekommen in Shanghai wurden wir zu aller erst in ein Restaurant gebracht, wo wir unseren Hunger mit chinesischer Kost stillen konnten.
Danach ging es an die Xiangming High School, wo wir von einer kleinen Menge begrüßt wurden. Nach einer Führung durch die Schule führten uns die Schüler in einen Raum, in dem wir mit Applaus begrüßt wurden. Dort zeigten sie uns ein Programm, das uns die chinesische Kultur näher bringen sollte. Beinhaltet war eine Vorführung eines traditionellen Instrumentes, eine Teezeremonie, Papierschnitte und zum Schluss ein kleiner Snack mit typischen Gerichten. Am Abend wurden wir dann vom Schulleiter zum Essen eingeladen.

2.Tag

Nach unserem ersten chinesischen Frühstück machten wir uns auf den Weg zur Zhu Jiajiao Stadt. Es wird auch oft als das chinesisches Venedig bezeichnet. Dort angekommen machten wir eine kleine Schiffstour durch die Stadt und danach war noch Zeit für einen kleinen Stadtbummel, bei dem wir unsere Verhandlungskünste zeigen konnten.

Nach dem Mittagessen fuhren wir zum Bund, von wo wir die Skyline von Shanghai sehen konnten.

Danach machten wir einen kleinen Abstecher in die Altstadt, wo wir eine ganz andere Seite von Shanghai kennenlernen konnten.

3.Tag

Es ging wieder ins Zentrum von Shanghai zur Altstadt, wo wir in ein Teehaus gingen. Dort durften wir dann 7 verschiedene Grüntees ausprobieren, allerdings waren Queen Elizabeth I. und der chinesische Ministerpräsident 1963 vor uns dort. Danach besichtigten wir den Yuyuan Garten.
Dann gab es das erste Shopping für zu Hause und es ging am Abend nochmal zum Bund, wo wir die Skyline im Lichterschein bewundern konnten. Außerdem sind wir durch die beleuchtete Einkaufspassage gegangen, um dann unsere erste Fahrt mit der Metro anzutreten.

4.Tag

Der Tag des Wettkampfes war gekommen. Der Tag auf den wir ca. 6 Monate hingearbeitet haben. Die Generalprobe verlief katastrophal ab, aber beim Wettkampf hat alles perfekt funktioniert und natürlich hat es uns auch sehr viel Spaß gemacht. Das Spontanproblem wurde gut von uns gelöst und wir konnten die Aufgabe fast vollständig erfüllen. Außerdem knüpften wir viele Kontakte und trafen sogar das chinesische Team des vorigen Jahres, das unsere Schule besucht hatte.
Nach dem Wettkampf wollten wir noch in das Museum von Shanghai, doch leider standen wir vor geschlossenen Türen. Also machten wir wieder einen kleinen Stadtbummel und nach dem Abendessen ging es wieder zum Bund.

5.Tag

Wir mussten sehr früh aufstehen, da wir auf die Insel Hengsha gefahren sind. Dort wohnte das Team, dass uns letztes Jahr besucht hat. Wir konnten dort auch ihre Schule besichtigen und danach hat uns der Schulleiter in sein Haus eingeladen. Somit bekamen wir auch einen Einblick darin, wie die Chinesen lebten. Nach dem etwas gewöhnungsbedürftigen Mittagessen ging es dann wieder zurück und es war Zeit für die Abschlusszeremonie. Hier wurden viele Reden gehalten und die Sieger der einzelnen Probleme und Altersklassen aufgerufen, doch wir konnten nichts verstehen, da das meiste auf chinesisch war. Daher bekamen wir auch nicht mit, dass man uns aufgerufen hatte, bis eine Englischlehrerin kam und einen von uns auf die Bühne schickte. Uns wurde dann klar, dass wir gewonnen hatten. Von 12 Teams waren wir das Beste gewesen. Zuerst konnten wir das gar nicht fassen, doch dann waren wir stolz auf das, was wir geschafft haben.

6.Tag

Nach dem Flug nach Peking wurden wir sofort zum Hotel gebracht, um danach unsere Reise zum Himmelstempel anzutreten. Der Park war bombastisch und man sah auch viele ältere Chinesen, die ihre Freizeit mit Karten spielen oder Tai Chi verbrachten. Beim Abendessen probierten wir die pekinger Kost, die anders als das Essen in Shanghai war. Danach wurden wir zu einer Kungfu Show der Extraklasse gefahren.

7.Tag

An diesem Tag ging es zur Großen Mauer, wo es sehr windig und kalt war. Es war trotzdem sehr schön, auch wenn der Aufstieg sehr anstrengend war. Nach dem Mittagessen ging es dann wieder nach Peking, wo wir das Olympiazentrum besichtigen konnten. Danach ging es zum Künstlerviertel 798 und danach zu einem Stadtbummel in Xidan.

8.Tag

Den letzten Tag der Reise verbrachten wir im großen und ausdrucksvollen Kaiserpalast im Zentrum Pekings. Danach konnten wir an einer Teezeremonie teilnehmen und viele verschiedene Teearten probieren. Zum Mittag durften wir dann die Peking Ente probieren und dann ging es zur Fußgängerzone bei Qianmen, wo wieder ein paar Souvenirs eingekauft wurden.

 

Alles in allem war es eine sehr ereignisreiche Reise. Wir haben sehr viel gesehen und erlebt. Unser Team hat während der Zeit sehr gut zusammengehalten und wir sind stärker zusammengewachsen. Es war interessant eine ganz andere Kultur kennenzulernen und ein wenig selbständig zu werden. Wir hatten sehr viel Spaß und würden es jederzeit wiederholen wollen.

Teilnehmer: Hang Do Thi, Michael Gründer, Ngoc Anh Do Thi, Alexandra Müller, Lucia Romer