2026 ist ein Superwahljahr – Superlative findet man in der Politik immer schnell, aber mit Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Berlin wählt vor alle der Osten: Sowohl in Sachsen und in Mecklenburg-Vorpommern wird ein neuer Ministerpräsident gesucht und in beiden Bundesländern steht die AfD vor der absoluten Mehrheit. Mit Cornelius Pollmer, der der Bürochef der ZEIT in Leipzig ist, diskutieren wir nicht nur über die Wahlumfragen und Koalitionen – wir fragen uns auch ganz technisch, was bedeutet ein Sieg der AfD für den Bund und für Deutschland. Und kommen zu den Punkt: Ist der Punkt auf no return bereits erreicht?
2025 war es Jahr der Extreme – während sich global immer mehr Kriege ausbreiten, breitet sich der Rechtspopulismus immer weiter aus. Nicht nur in den USA wird der Rechtststaat immer stärker ignoriert, auch in Deutschland übernimmt man im Kampf gegen die AfD deren Ziele und hält MIgrant*innen als Schuldige für alles.
Grund genaug darauf zurück zu schauen: Mit Barabra Dribbusch, die im Innenresport der taz arbeitet, bewerten wir zunächst die Soziapolitik der Bundesregierung 2025: Wir streiten über das Rentenpaket und fragen uns, warum man immer nach unten tritt. Und ja, auch warum das Soziale so unwichtig 2025 wirkte und was sich hier 2026 ändern muss.
Danach geht es in unseren persönlichen Rückblick und wir betrachten dieses verrückte Jahr aus unser eigenen Sicht – kompetent und charmant moderiert von NL.
Wir wünschen euch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Kaputtes Stadtbild, nach Belem soll niemand reisen, Streit um eine gute Wirtschafts- und Sozialpolitik und eine Migrationspolitik, die mehr nach AfD riecht, als es die AfD es sich wünschen würde – die ersten Monate der Koalition sind alles andere als der geforderte „Herbst der Reformen“. Gemeinsam mit Anna Lehmann, Leiterin des Parlamentsbüros der TAZ, analysieren wir die bisherigen Reformen, bewerten die gemeinsame Arbeit und fragen uns – wie lange hält diese Koalition?
Kriegstüchtig, Kampfbereit oder einfach einsatzfähig? Die Debatte um die Bundeswehr ist seit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine größer denn je. Dabei ist die Frage, dass man die Bundeswehr stärken muss, relativer Konsens, der Weg dahin aber weniger – brauchen wir dazu eine verpflichtende Wehrpflicht? Müssen wir mehr in die Drohnenabwehr investieren oder wäre nicht der europäische Weg der bessere?
Gemeinsam mit Julia Weigelt, Journalistin für Sicherheitspolitik u.a. für den NDR und Co-Host des Sicherheitspodcasts „Streitkräfte&Strategien“, analysieren wir nicht nur die Situation der Bundeswehr, sondern erörtern mögliche Handlungsmöglichkeiten – inklusive einer lebhaften Debatte zur breiten Frage der Wehrpflicht – und der Frage: Muss es nicht anders gehen?
Wir starten in die fünfte Staffel des Politikgeflüsterpodcasts – und wie:
Glaubt man den aktuellen Umfragen, dann ist die AfD im Erfolgsrausch: Stärkte Partei im Bund und vor der absoluten Mehrheit in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Zugleich sucht die AfD nach ihrem Profil: Will man sich normalisieren oder entwickelt man sich stärker in Richtung einer rechtsextremen Partei, so wie es der Bericht des Verfassungsschutzes andeutet. Zusammen mit Benjamin Höhne, der als Politikwissenschaftler zur AfD forscht, erörtern wir die Entwicklung der AfD und diskutieren über den Umgang mit ihr: Verbotsantrag stellen, politisch Bekämpfen oder wie geht man damit um?
Im Rahmen der diesjährigen Sommerreihe schauen wir auf potentielle Beitrittiskandidaten zur EU und beginnen mit Serbien:
Bereits 2009 stellte Serbien einen Mitgliedsantrag bei der EU, seit 2012 gilt es als Beitrittskandidat, jedoch ist der Ausgang, obwohl bereits 22 Aufnahmekapitel besprochen wurden, unsicherer denn je. Gemeinsam mit Adelheid Wölfl, die beim Standard aus Österreich für Osteuropa zuständig ist, besprechen wir Fortschritte und Probleme Serbien, bevor wir über den potentiellen Beitritt diskutieren. Dabei erkennen wir, wie groß die demokratische Bewegung in Serbien ist und welche Chacnen hier liegen.
Der Nahostkonflikt hält die Welt im Atem – nachdem Israel in Folge des Überfalls der Hamas quasi den gesamten Gaza-Strefen in Schutt und Asche legte, sind auch alle anderen Gegner wie die Hisbollah quasi vernichtet. Und nun wurde auch noch der Iran angegriffen, um die drohende Atombombe zu verhindern.
Aber inwiefern ist das Verhalten der Israelis gerechtfertigt? Welche Rolle spielt die USA und Deutschland und wie sehen Lösungen aus dieser kriegerischen Situation aus? Gemeinsam mit Thore Schröder, der als Korrespondent für den Spiegel in Tel Aviv arbeitet, ergründen wir die Probleme und erkennen – es ist wohl die Zeit, in der das Völkerrecht langsam stribt.
Zum Abschluss unserer Sonderfolgen im Rahmen der 50zigsten regulären Folge (eigentlich sind wir ja schon bei knapp 80) schauen wir auf eure Fragen:
Vor knapp vier Monaten hatten wir euch aufgefordert, eure Fragen an uns zu schicken, heute sprechen wir darüber: Nach einem deep-dive über die Frage, wie wir zum Podcast gekommen sind, reden wir über unsere Vorbereitung, gelungene und nicht so gelungene Folgen, aber auch darüber, was wir machen würden, wenn wir mal Kanzler wären. Nach einer Stunde stellen wir fest – wir haben noch so viele Fragen offen, das FAQ müssen wir wiederholen.
In den letzten fünf Jahren sind die Mieten vor allem in den Großtstädten um über 50% gestiegen und durchschnittlich geben Menschen mitlerweile fast 50 bis teilweise 60% ihres Einkommens für Mieten aus – daher ist es endlich Zeit, dass wir im Rahmen unserer alljährlichen Sonderfolge auf das Wohnen schauen.
Gemeinsam mit Pekka Sagner, der beim DIW zur Entwicklung des Wohnmarktes forscht, schauen wir auf zentrale Veränderungen, analysieren die Gründe und diskutieren über Lösungsvorschläge – Was taugt der Mietendeckel? Müssen die Großunternehmen vergesellschaftet werden? Und wie verändert sich der Baumarkt und liegen hier Lösungen für die zunehmende Schere im Bereich Wohnen?
Das war die zweite Sonderfolge im Mai, in welchem wir unsere 50zigste Folge (jedenfalls der regulären) feiern. Gestartet waren wir Anfang Mai mit dem Vorausblick auf die Wahl in Polen, enden werden wir kommende Woche mit der FAQ-Folge.
Da wir im Mai unsere 50zigste reguläre Folge aufnehmen (eigentlich sind es schon fast 80), ist der Mai unser „Sonderfolgenmonat“.
Den Beginn macht dabei ein Thema, das in Deutschland kaum jemanden gefühlt interessiert, was sehr schade ist: Polen wählt am Wochenende ihren Präsidenten und das ist nicht nur für Europa, sondern auch für Donald Tusk Regierung und damit für ganz Polen eine wichtige Wahl. Unter der charmanten Moderation vom AH tauchen wir zusammen mit Cornelius Ochmann, Direktor der Stiftung der deutsch-polnischen Zusammenarbeit, und Bastian Sendhardt, Politikwissenschaftler mit dem Schwerpunkt Mittel- und Osteuropa, in den Wahlkampf ein, analysieren die Kandidat*innen und fragen uns – welche Folgen wird diese Wahl für Europa und Deutschland haben?