Tag gegen rechte Gewalt – Referenten

Jonas Grutzpalk kommt vom Verfassungsschutz Brandenburg. Er möchte die Schüler über Formen des Rechtsextremismus in der heutigen Zeit aufklären.

Björn Kulp ist parlamentarischer Mitarbeiter des Bundestagsabgeordneten Ulrich Kasparik. Sein Thema ist Rechtsextremismus im Internet.

Mathias Tänzer ist Mitarbeiter des Polizeipräsidiums Potsdam und für den Schutzbereich Brandenburg zuständig. Er wird in seiner Vorlesung die aktuelle Lage des Rechtsextremismus in unserer Umgebung darlegen und erläutern, wie die Polizei dabei vorgeht. Sein Ziel ist die Motivation der Jugend, sich gegen rechte Aktionen zu wehren.

Hans-Hartwig Lau ist Angehöriger des Aktionsbündnisses gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit. Durch Beispiele und Erzählungen möchte er dazu aufrufen, ein Aktionsbündnis in Werder/Havel zu errichten. Er stellt einen kostenlosen Bus für die Demonstration gegen Rechts in Halbe von Werder aus zur Verfügung.

Irene Stari ist Staatsanwältin im Bereich Rechtsextremismus. Das Gericht duldet in keiner Weise Straftaten des Rechtsextremismus. Sie möchte Aufmerksamkeit erregen und deutlich machen, dass Rechte bestraft werden müssen.

Lutz Böde ist ein aktueller Zeuge des Rechtsextremismus. Er hat Zugang zu Zeitzeugen und ist für Gedankenpolitik zuständig. Er möchte zu neuen Meinungsbildungen anregen.

Elsa Rentmeister ist eine 84-jährige Zeitzeugin, die ihr Leben in einer nationalsozialistischen Zeit erzählt. Sie hofft und versucht zu verhindern, dass sich eine solche Zeit nochmal wiederholt.

Andreas Müller ist Jugendrichter und hat aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit damit viel zu tun. Er war der Erste, der die Springerstiefel verboten hat. Er ist allgemein an vielen Schulen aktiv und informiert viele Schüler. In seinem Vortrag will er die Zuhörer auf die rechte Szene aufmerksam machen und auch seine Meinung offen kundtun. Sein eindeutiges Ziel ist, dass der Rechtradikalismus nie wieder auftritt und auch keine Chance in den Köpfen der Jugendlichen hat.

Hans Coppi, Ludwig Einicke ist freier Mitarbeiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand am Plötzensee und ist auch in Organisationen wie Widerstand Rote Kapelle, VVN, BDA. Er ist deshalb sehr engagiert in seinen Vorhaben, weil seine Eltern an den Nationalsozialisten gestorben sind. Er wird mit den Teilnehmern im Gespräch die rechte Szene aufarbeiten.

Fritz Schmid ist 1916 geboren und hat die Zeit der Faschismus selbst miterlebt. Er war selbst Soldat und in Widerstandorganisationen gegen Nazis tätig, in so genannten Widerstandsorganisationen. In seinen Vortrag möchte er besonders seine Zuhörer dazu auffordern, dass sie, genau wie er, aktiv gegen die Rechte Szene vorgehen.

Frauke Postel ist Mitarbeiterin im Mobilen Beratungsteam und sie konzentriert auf den Bereich der Beratung in den Kommunen. Sie bietet, sowohl in ihrem Gespräch, als auch am „Arbeitsplatz“, Handlungsmöglichkeiten gegen die Nazis an, wie man Vorgehen kann u.ä.. Falls man mit Frau Postel das Gespräch suchen will oder sich weiter informieren möchte kann man unter www.mobiles-Beratungsteam.de und auf den Button Regionalbüro Potsdam.