Ein Sommernachtstraum – Talk zum Stück

Robert Klinzmann

Werte Schüler und Lehrer,
heute gegen 20 Uhr war es soweit. Ein großes Schulprojekt wurde für die allgemeine Öffentlichkeit präsentiert und ich glaube ich kann sagen -> mit Erfolg.
9. 10 und 11 Klasse haben sich an dem Spektakel in verschiedenster Weise beteiligt, wobei natürlich die Schauspieler besonders hervorzuheben sind. Großes Lob von mir persönlich. Die Kulisse war wundervoll, jedoch hat die Akustik durch diverse Einflüsse etwas gelitten, was jedoch der Stimmung und dem allgemeinen Verständnis nichts ausmachte. Ich muss aber schon zu geben das es teils wirklich arg leise war, dennoch super gelungen.
Auch ein großes Lob der Schulband, besser gesagt den Anwesenden, die einen kleinen Blick in ihr Reportoire gaben. Mich würde es freuen, wenn sie öfters mal in Erscheinung treten, denn ich habe bisher leider nur sehr wenig von ihnen gehört (außer ihre Proben, wenn wir mal wieder im Raum 114 Physik haben *g*)
Also rund um eine gelungene Sache 🙂 Vielen Dank für diesen Abend und ich hoffe auf Kritiken usw.
Gruß Robert 🙂

(aus dem alten Schulforum)

Franziska Reimann

Sommernachtstraum an einem Sommertag
"Oh, Ines, warte mal kurz! Ich muss mich mal anders hinlegen. So gut, so geht es." Ich fühle mich wie in einer Sauna. Die Sonne knallt auf uns herab. Man fühlt sich wie in der Wüste und man hat das Gefühl, dass der Boden die Wärme extra noch speichert, wie eine Daunendecke. Wir warten darauf, dass das Theaterstück beginnt. Ab und zu sehe ich schon ein paar Schauspieler mit ihren lustigen Kostümen. Langsam füllt sich die Wiese. Wir waren schon recht früh da und wir haben extra einen Sonnenplatz genommen, denn wir wollen ja noch braun werden. Jetzt allerdings bin ich mir nicht mehr sicher, ob das so klug war. Es ist sehr heiß. Aber wenn mal der Wind bläst, ist es sehr angenehm. Von unserem Platz aus können wir die Bäume von oben sehen. Na ja, fast von oben. Auf jeden Fall kann man sehen, wie der Wind von einem zum anderen Baum weht und ihn so genau verfolgen. Das kommt mir alles so geheimnisvoll vor, wie in einer Zauberwelt. Aber das ist bestimmt nur wegen des Theaterstücks. Man kann spüren, wenn jemand neben einem läüft, so weich ist der Boden. Trotz der schönen Eindrücke wird es immer lauter. Gleich beginnt das Stück. Wir stellen noch das Wasser in den Schatten und legen uns bequem hin, als von oben viele Schauspieler herunterkommen und sagen "Handy aus!" Toll, jetzt darf ich wieder an meine Tasche gehen auf der ich liege. Dabei habe ich gerade so bequem gelegen. Endlich, das Theaterstück beginnt. Langsam haben sich alle hingesetzt. Und ich denke nur: "Sch…e! Warum habe ich keine Sonnenbrille!"

(im Rahmen eines Unterrichtsprojektes entstandene Rezension, von S. Christgau ins Netz gestellt)

Ulrike Cerajewski

Theaterstück in der Sommernacht
Ein schrilles Klingeln lässt mich zusammenzucken, als ob ich einen Stromschlag bekommen hätte. Endlich ist Mathe vorbei. Alle Schüler packen ihre Sachen ein und treten aufgeregt aus dem Klassenraum. Da wir uns um 9.00 Uhr treffen sollen, machen sich alle auf den Weg in das Foyer. Wie ein Rudel wildgewordener Tiere stürmen alle auf den Schulhof zum Ausgang. Nach einer kurzen Besprechung machen wir uns endlich auf den Weg. In meinen Gedanken lachen mich schon die Masken der Darsteller an. Ich kann an nichts anderes mehr denken. Doch die Gedanken werden mir aus dem Kopf gewischt, wie ein Scheibenwischer eine regennasse Scheibe freiwischt, denn nun stehen wir vor dem Eingang im Stadtpark. Der Eingang ist so kunstvoll hergerichtet, dass viele ihren Mund nicht mehr zumachen. Überall sind Plakate aufgehängt worden und wir müssen uns durch einen Irrgarten aus Schnüren kämpfen, hinunter durchkriechen und oben rüberklettern. Und jetzt sind wir da. Schnell suchen wir uns die besten Plätze. Alle sind sehr aufgeregt, wie bei einem WM-Spiel. Zwischen den Bäumen grinsen uns Pappfiguren an. Und jetzt geht es los. Mit weit geöffneten Augen staune ich über die verkleideten Darsteller. Ich kann nicht mehr klar denken, ich beobachte nur die anmutigen Bewgungen der tanzenden Elfen. Es sieht aus wie ein Ballettanz. Ich werde hin und hergerissen zwischen der Verzweiflung der Liebespaare und den perfekt dargestellten Akte der Schauspieler. Das Himmelszelt über uns verfärbt sich langsam dunkel und das Theaterstück neigt sich dem Ende zu. Alle Liebespaare sind wieder vereint. Die Darsteller werden blass von dem tosenden Applaus. Der Jubel ist so laut wie grollender Donner. Alle Schauspieler verbeugen sich. Für uns ist es jetzt Zeit zu gehen. Einen letzten Blick auf die Bühnenplattform werfen wir, bevor sie gänzlich hinter den Bäumen verschwindet. Auf dem ganzen Weg reden wir von nichts anderem mehr. Das Theaterstück war so gut, wie ich es noch nie erlebt habe.

(im Rahmen eines Unterrichtsprojektes entstandene Rezension, von S. Christgau ins Netz gestellt)

Cordelia M. Engelhardt

Mittsommernachtstraum
"Kommt ihr Elfen des Waldes und singt mich in den Schlaf!", ruft die Elfenkönigin mit zarter Stimme. Im Stadtpark Werder wird heute, am 13. 06., ein Theaterstück unter freiem Himmel aufgeführt. Die Kurse "Darstellen und Gestalten" haben sich wirklich große Mühe gegeben, den Sommernachtstraum zu inszenieren. Mir als Zuschauer gefällt das Stück wirklich sehr, vor allem die Kostüme beeindrucken mich. Die Elfenkönigin trägt ein langes Kleid, das grün ist, wie das Moos am Waldboden. Um den Hals trägt sie einen gelben Kragen, der aussieht wie von Blumen gemacht. Nachdem die Elfen die Herrin in den Schlaf gesungen haben, kommt, laut singend, ein Mensch mit Eselsohren anstolziert. Er wurde in einer vorherigen Szene vom Felsenherrscher verzaubert. Die Elfenkönigin, die ebenfalls mit einem Liebeszauber belegt wurde, wird von einem schrecklichen Gesang geweckt. Sie ist hingerissen von der, wie sie findet, himmlischen Stimme des fremden. Sogleich befiehlt sie drei Elfen, ihn zu bedienen. Die Elfen tragen weiße Röcke, die teilweise eingerissen sind und im Wind wie Schleier wehen. Die Elfen, die den Mann bedienen, haben sehr seltsame Namen: Senfkorn, Spinnweb und Butterblume, aber den Fremden belustigen sie nur und er macht, vor allem über Senfkorn, viele Witze. Schließlich beschließt die Elfenkönigin, sich zusammen mit ihrem Geliebten auf ihrem Blumenbett zur Ruhe zu legen. Sie ziehen einen Vorhang, wie eine Gardine, vor dem Bett zu und nun lacht mich in großen, weißen Buchstaben das Wort "PAUSE" an. Ich freue mich, denn nach mehr als einer Stunde Sitzen auf der zur Bühne abfallenden Wiese, habe ich doch Lust, mir die Beine zu vertreten. Ich freue mich schon auf die zweite Hälfte des Stücks und hoffe, dass die eben so gut wird, wie die erste.

(im Rahmen eines Unterrichtsprojektes entstandene Rezension, von S. Christgau ins Netz gestellt)

Hanna

Also ich muss sagen,dass mir das Theaterstück überraschenderweise auch richtig gut gefallen hat! die leute ham amokst gut gespielt, vor allen die, von denen man es am wenigsten erwartet…! Und nen großes Lob auch natürlich an Frau Marx, die das alles so professionell hingekriegt hat!
Freitag vormittag fand ich übrigens auch nicht so toll, wahrscheinlich, sollte man die Acht- und Siebtklässler, die da keinen Bock drauf haben, einfach zu Hause lassen. Und das mit den Akustikproblemen ging eigentlich, obwohls abends schon besser kommt! :o) Bis dann HANNA

(aus dem alten Schulforum)