Portrait eines Planeten

"Eine Sonne geht hops" sagen die Götter und wandern weiter über den Himmel, sie wissen nicht, ob sie "Planeten mit Lebewesen" hat. Es interessiert sie auch nicht. So wie es die Lebewesen des Planeten nicht interessiert, dass ihre Sonne "hops" gehen wird. Zu sehr sind sie mit ihren Angelegenheiten beschäftigt, um es überhaupt zu bemerken. Sie gehen ihren Interessen nach, führen Kriege, lassen Kriege führen, pflegen ihre Vorurteile, ihren Hass….

Als dann die Katastrophe nicht mehr zu ignorieren ist, verlassen sie sich auf ihre Regierung. Die Regierung verlässt sich auf ihre Berater. Und auf wen verlassen sich ihre Berater? Erst zum Schluss ahnen sie, dass sie hätten glücklicher sein können.

Aber schon geht die Sonne "hops" und alles hat ein Ende. Nur die Götter wandern weiter über den Himmel.

Es werden verschiedene Sichtweisen des Krieges dramatisch dargestellt. Der Krieg spiegelt sich in allen Szenen des Stückes wieder und ist sehr lebensnah.

Die Schauspieler: Angelique Fabian, Anke Kaden, Bianca Hartmann, Christin Schulze, Daniela Nickel, Eric Vohn, Frances Keding, Josephine Linke, Judith Lefold, Katrin Hocke, Linda Rosinski, Michaela Boek, Michelle Aniela Rybacki, Nora Hahn, Robin Siegeris, Sandra Buschmann, Susann Charle, Tina Berger, Vivien Passow

Anke Kaden u. Michaela Boek (JGST 10), April 2004